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    Herbert Klein

    Herbert Klein

    In Hamburg geboren, fand über die Fotografie zur Malerei und Grafik. 1969, nach seiner Lehre, ging er als Fotograf nach Rom, um dort zu leben und zu arbeiten. Er arbeitete in der ersten Zeit im Bereich Werbung, gleichzeitig fand er Kontakt zur Presse, wie dem Römischen "Messaggero" und zu Filmkreisen, unter anderem zu Klaus Kinski. So verlagerte er den Schwerpunkt seiner Tätigkeit überwiegend auf Bildberichte, aus der damaligen Filmmetropole Rom. Doch bald genügte ihm das Bildermachen mit der Kamera nicht mehr und er begann zu malen, zunächst großformatige Ölbilder. Er besuchte das Liceo Artistico in Rom und gründete mit anderen Künstlern die Gruppe "Nuovo Navona" und "Cento Pittori Via Margutta". Rom wurde für ihn zur zweiten Heimat.

    12 Jahre später kehrte er mit seiner Ehefrau nach Deutschland zurück. Er begann sich künstlerisch mit Radierungen zu befassen, deren vielfältige Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten ihn faszinierten. Zweifellos waren noch viele Radierungen in den ersten Jahren durch das langjährige Leben in Italien geprägt. Sie trügen Züge südländischer Gelassenheit, und die Farbgebung war oft beeinflusst von den römischen Palazzi, mit den verwaschenen Fassaden. Seit 1988 lebt der Künstler zusammen mit seiner Ehefrau in Waldbrunn Westerwald, wo sie sich Werkstatt und Atelier einrichteten.